KI-Verordnung: ist das Unternehmen betroffen?
Zehn Fragen mit Rechtsgrundlage aus der Verordnung (EU) 2024/1689, in einer halben Stunde durchzugehen. Die Liste ist offen und kostenlos.
Zehn Fragen mit Rechtsgrundlage
Beantworten Sie jede Zeile mit ja oder nein. Ein Ja bedeutet, dass die Anforderung in der rechten Spalte für das Unternehmen gilt und dokumentiert werden muss.
| Frage | Rechtsgrundlage | Was ein Ja bedeutet |
|---|---|---|
| 01Entwickelt, verkauft oder nutzt das Unternehmen ein KI-System in der Union? | Artikel 2, Anwendungsbereich | Die Verordnung gilt, auch wenn das Unternehmen außerhalb der Union sitzt, das Ergebnis aber hier genutzt wird. |
| 02Ist das Unternehmen Anbieter, Betreiber oder Einführer des Systems? | Artikel 3, Begriffsbestimmungen | Die Rolle entscheidet über die Pflichten, und sie kann während der Vertragszeit wechseln. |
| 03Kommt eine der verbotenen Praktiken im Betrieb vor? | Artikel 5, verbotene Praktiken | Die Nutzung muss enden, das Verbot gilt seit dem 2. Februar 2025. |
| 04Wird das System in einem der Bereiche aus Anhang III eingesetzt? | Artikel 6 und Anhang III | Das System ist hochriskant, und die Anforderungen an Managementsystem, Daten und Protokollierung gelten. |
| 05Trifft eine natürliche Person auf das System, ohne zu wissen, dass es KI ist? | Artikel 50, Transparenz | Es muss informiert werden, und erzeugte Inhalte sind maschinenlesbar zu kennzeichnen. |
| 06Verfügen die Mitarbeitenden über ausreichende KI-Kompetenz? | Artikel 4, Kompetenz | Die Schulung ist zu dokumentieren und für die betroffenen Rollen aktuell zu halten. |
| 07Wird die Betriebsanleitung des Anbieters befolgt und der Betrieb protokolliert? | Artikel 26, Pflichten der Betreiber | Protokolle sind aufzubewahren und Vorfälle an Anbieter und Behörde zu melden. |
| 08Baut der Betrieb auf einem KI-Modell mit allgemeinem Verwendungszweck auf? | Artikel 53, Modelle mit allgemeinem Verwendungszweck | Technische Dokumentation und eine Urheberrechtspolitik sind vom Modellanbieter gefordert. |
| 09Ist klar, welche Behörde das Unternehmen beaufsichtigt? | Artikel 70, nationale Behörden | Kontaktweg und interne Zuständigkeiten sollten vor einer Aufsicht schriftlich vorliegen. |
| 10Ist die Geschäftsleitung über die Sanktionshöhen informiert? | Artikel 99, Sanktionen | Verstöße können bis zu 35 Millionen Euro oder sieben Prozent des Umsatzes kosten. |
Wenn die Liste zeigt, dass das Unternehmen betroffen ist
Der nächste Schritt ist die Grundlage selbst: alle Artikel der KI-Verordnung zur Rolle des Unternehmens, mit Lesedatum, Hash und Beweiskette je Zeile, fertig für die Akte.
Die Liste zusenden lassen
Quelle und Lesedatum
Jede Zeile beruht auf der Verordnung (EU) 2024/1689 in der Fassung, die am angegebenen Tag beim Herausgeber gelesen wurde. Der amtliche Wortlaut geht jeder abgeleiteten Zeile vor.
2026-09-21
Vorbehalt
Die Liste ist Arbeitsgrundlage für die Regelbefolgung und keine Rechtsberatung.
Fertiges Paket
KI-Verordnung, Compliance-Paket
gesamt 236,81 €
Die Grundlage für das soeben Gelesene, fertig für die Akte.
Die KI-Verordnung als Arbeitsgrundlage: die Artikel, die Hochrisikopflichten, die Dokumentationspflichten und eine Struktur für die Risikobewertung.
Beweiskette, Hash und Lesedatum je Zeile. Einmalkauf, sofortige Lieferung.
Nächster Schritt
Drei Wege, das Register in der eigenen Praxis zu nutzen.
Beginnen Sie mit Ihrer Aufgabe
Anwalt, Streitigkeit
Stütze in einem Urteil finden
Leitentscheidungen durchsuchen, Rechtskraft prüfen und Änderungen der Rechtslage verfolgen.
Syndikus, Transaktion
Regelwerk im Geschäft kartieren
Vom Thema zum Rechtsakt und weiter zum Artikel, der die Pflicht trägt.
Compliance
Risiko einer Verarbeitung bewerten
Risikoklassifizierung je Rechtsgebiet, mit den Quellen hinter jeder Bewertung.